Geschichte von Kürbitz im Vogtland
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Historie von Kürbitz
Veranstaltungstipp:
Kürbitzer Chronik

- Dezember 2007: Beginn der Bauarbeiten am Rittergut in Kürbitz.
- 19.08.2007: 403 Teilnehmer starteten zum 12.SR2 Treffen rund um Kürbitz.
- Mai 2007: Die Bauarbeiten an der Turmzwiebel wurden fertiggestellt
- November 2006: Beginn der Bauarbeiten an der Turmzwiebel der Salvatorkirche in Kürbitz. Diese bekommt eine neue Haube aus Kupfer.
- 20. August 2006: Neuer Teilnehmerrekord, mit 371 SR1/SR2-Racern beim 11.SR2-Treffen in Kürbitz
- 28. August 2005: 270 SR2-Fans und Liebhaber, aus ganz Deutschland traffen sich zum 10.SR2 Treffen in Kürbitz
- 2005: Ende der Bauarbeiten an der Elsterbrücke
- 2004: Beginn der Restauration der Kürbitzer Brücke über die Weiße Elster
- 23. März 2002: Die Salvatorkirche bekam zwei neue Bronzeglocken.
- 12. - 20.August 2000: 775 Jahre Kürbitz
- 15.Juli 2000: feierliche Weihe des SR2 Denkmals durch den Montagsclub
- Mai 2000: der Ortsteil Kürbitz hat 713 Einwohner
- 23.März 2000: Die Kürbitzer Salvatorkirche bekam eine neue Glocke
- 01.Januar 1999: Zwangseingemeindung (im Rahmen der Gemeindegebietsreform) nach Weischlitz
- 13. - 20.August 1997: 100 Jahre Sport in Kürbitz
- 18. - 20.August 1995:
1.SR2-Treffen in Kürbitz und 1. gemeinsames Dorffest der Vereine
- Dorfclub Kürbitz e.V. - Freiwillige Feuerwehr Kürbitz e.V. - Sportgemeinschaft Kürbitz e.V. -
über 300 Besucher kamen nach Kürbitz. Erstes Treffen nach der Kontaktaufnahme mit Bürgern aus Kürbitz in Thüringen.
- Oktober 1993: Beschluss zur Verwaltungsgemeinschft mit der Gemeinde Weischlitz
- 03.Oktober 1990: Tag der Deutschen Einheit.
- 18.März 1990: Erste freie und geheime Kommunalwahlen nach Ende des 2.Weltkrieges
- 09.November 1989: Fall der Berliner Mauer und Öffnung der Grenze
- 07.Oktober 1989: Erste Demonstration für Einigkeit, Recht und Freiheit in Plauen
- 11.November 1987: Brandkatastrophe am ehemaligen Herrenhaus (Dachstuhl und Obergeschoss wurden total zerstört)
- August/September 1975: 750 Jahrfeier der Gemeinde Kürbitz
- 01.Januar 1974: Die LPG "Weiße Elster" und die LPG "Phillip Müller" aus Weischlitz schließen sich zusammen.
- 01.Januar 1973: Die LPG "Elsteraue2 vereinigt sich mit Straßberg zur LPG "Weiße Elster".
- 02.Mai 1964: Gründung des Dorfclub's Kürbitz (jetzt Dorfclub Kürbitz e.V.)
- 13.August 1961: Bau der Mauer in Berlin (einige Kürbitzer flüchteten vorher in den Westteil)
- 11.April 1960: Gründung der LPG "Elsteraue" in Kürbitz (Mitglied wurden 19 Einzelbauern)
- 1955 –1958: Bau der Sprungschanze am Koßberg
- 26.August 1952: Gründung der heutigen Sportgemeinschaft (jetzt Sportgemeinschaft Kürbitz e.V.)
- 1947: Es entstanden 15 Neubauernstellen (am Flur, Am Kiefrig und im Ort)
- 1946: Gründung der Ortsgruppe der SED der Gemeinde Weischlitz
- 27. März 1946: Gründung der Ortsgruppe der freien Deutschen Jugend in der Turnhalle.
- 1945: Die Bodenreform wird auch in Kürbitz vollzogen.
- Sommer 1945: Kriegsflüchtlinge kamen nach Kürbitz, darunter waren 223 Bürger aus Schlesien und der preußischen Provinz Brandeburg, 109 Ostpreußen, 54 aus Kroatien und 26 aus dem Sudetengau und Ungarn. Die Einwohnerzahl stieg auf 1269.
- 02. Juli 1945: Eintreffen der Roten Armee in Kürbitz
- Ende 1945: Die Besitzer des Rittergutes flüchten vor den russichen Alliierten und verließen Kürbitz.
- Eintreffen der amerikanischen Truppen in Kürbitz. Ein Lager mit ca. 40000 Kriegsgefangenen wurde auf den Kürbitzer Elsterwiesen errichtet.
- 16.April 1945: Mit einer rießigen Sprengladung jagte ein Kommando der Deutschen Wehrmacht einen Pfeiler und 2 Bogen der historischen Elsterbrücke in die Luft.
- 1939 - 1945: 2.Weltkrieg - 65 Kürbitzer Männer sind gefallen
- 1931: Gründung der Freiwilligen Feuerwehr
- 1926: Der Burgteich wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Das 65 Hektar große geschützte Gelände ist das älteste Naturschutzgebiet des Vogtlandes. Der Teich ist 12,6ha groß.
- 05.Juli 1925: Ausrichtung des Gauturnfestes (über 8000 Sportler und Besucher kamen nach Kürbitz)
- 1924 - 1925: Bau der Turnhalle
- 11.Mai 1924: Fahnenweihe der "Deutschen Turner"
- 1920: 1.Schauturnveranstaltung der Kürbitzer Turner
- 1914 - 1918: 1.Weltkrieg - 48 Kürbitzer Männer sind gefallen
- 1914: Kürbitz zählt: 10 Stickmaschinenbesitzer, 41 Sticker, 10 Zeichner, 23 Maurer, 7 Zimmerleute, 5 Bahnwärter, 7 Bahnarbeiter, 1 Schieferdecker, 3 Bäcker, 2 Gärtnereibesitzer, 3 Gastwirte und 15 Handwerker
- 1910: Kürbitz hat über 1000 Einwohner, Gründung des Arbeitergesangvereins "Vorwärts"
- 1901: erneuter Schulneubau wurde durch eine erhöhte Schülerzahl notwendig.
- um 1900 Stickereibetriebe entstehen in Kürbitz
- 1897: Gründung eines Turnvereins (Deutsche Turner). Im Garten des Gasthauses "Grünes Tal" wurden erste turnerische Übungen durchgeführt. Hermann Sachs aus Mühltroff stammend, wird als Gründer genannt.
- 1881: Schulneubau (Alte Schule befand sich neben der Kirche)
- 1890: Kürbitz hat 734 Einwohner
- 20.September 1875 Einweihung der Talbahn Weischlitz - Plauen Unterer Bahnhof
- 01.November 1874: Einweihung der Eisenbahnstrecke Plauen Oberer Bahnhof - Oelsnitz
- 06.Juli 1870: Kürbitz wurde durch eine furchtbare Brandkatastrophe heimgesucht. 45 Häuser mit Scheunen wurden vernichtet und 250 Einwohner obdachlos. Es war der größte Dorfbrand des Vogtlandes im 19. Jahrhundert. 2251 Taler waren für den Wiederaufbau eine mildtätige Spende.
- 1862: Bau einer Schmiede
- 1859: Beginn des Eisenerzabbau's am Zottner (1859 - 1901 und 1919 - 1924)
- 1834: Kürbitz hat 353 Einwohner Die Bautätigkeit nahm zu. Die Rittergutsziegelei lieferte das Baumaterial vom Ziegelacker.
- 1774: wurden 28 Besitzer Mann und 12 Häuser gezählt
- 1624 bis 1626: ließ Rat und Kanzler Urban Caspar von Feilitzsch eine neue Kirche errichten. Der Baumeister war wahrscheinlich ein Holländer. Die Salvatorkirche gehört zu den schönsten Kirchenbauten des Vogtlandes. In der Herrschaftsloge steht geschrieben: lat.: Pulchrius hoc in te non est, Vogtlandia Templum, hoc pagus, vicus et omnis ait. dt.: Ein schöneres Gotteshaus gibt es nicht in Dir, mein Vogtland, sage die Stadt, dies verkündet der Bau, das Dorf und dies Jedermann.
- um 1600: Fachwerkaufbau auf dem steinernen Unterbau des Rittergutes und baulicher Erweiterung. Im 19.Jahrhundert erfolgte eine weiterer Anbau. Das ehemalige Herrenhaus des Rittergutes gehörte zu den schönsten Fachwerkbauten des Vogtlandes. Leider wurde der Dachstuhl und das Obergeschoss am 11.11.1987 durch einen Brand total zerstört.
- 1586: Urban Caspar von Feilitzsch brachte das Patronsrecht über Kirche und Schule an sich. Auch die Gerichtbarkeit unterstand ihm.
- 1557: Kürbitz zählt 30 Bauernfamilien und 5 Besitzlose
- 1525: Ansammlung Kürbitzer Bauern an der Possig in Straßberg. Es kam zu keinen Kamphandlungen in diesem Gebiet während des Bauernkrieges.
- 1506: Erwähnung der Kürbitzer Mühle im Plauener Erdbruch. Sie wurde Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgerissen.
- um 1300: Die Ritter blieben im Ort und bauten ihre festen Häuser zu späteren Rittergütern aus. Das Steinmauerwerk am Rittergut ist der Rest eines festen Hauses mit ursprünglich hochgelegenem Eingang. Die Rittergutsbesitzer riefen landlose deutsche Bauern ins Land. In unser Gebiet kamen vor allem Franken. Sie rodeten die Wälder und gründeten Ortschaften, siedelten aber auch in den sorbischen Ortschaften und vermischten sich im Laufe der Jahre mit den Resten der slawischen Bevölkerung. Die Feilitzsch's, die ihren Sitz in Kürbitz nach Überlieferung bis 1300 zurückführten, wurden mit Jobst von Feilitzsch erstmals urkundlich erwähnt.
- 1298: Erste urkundliche Erwähnung einer Furt (heutige Elsterbrücke)
- 1294: Erster Nachweis für einen Herrensitz mit einem Henricus residens in Kurwitz dictus de Lasan (heutige Teichinsel, als Wohl oder Inselgarten)
- 1288: Erste urkundliche Erwähnung eines Geistlichen als: "Frater Heinricus de Kurbitz"
- 1225: Erste Urkundliche Erwähnung von Kurwitz
- nach 1122: Errichtung einer Kirche in Kurwitz. Es soll eine Holzkirche gewesen sein.
- 600: Sorbische Besiedlung Das altsorbische Wort: Krb bedeutet Feuerherd ...am Anfang war das Feuer

